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„Mach dein Handy nicht zur Waffe“ – Präventionswoche in Regensburg

Eine Polizistin informiert Schülerinnen und Schüler in Regensburg über Cybermobbing, digitale Gewalt und den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone.

Präventionswoche „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ in Regensburg (Foto: Claudia Seebauer)



Cybermobbing, Beleidigungen, Bedrohungen und die Verbreitung manipulierter Bilder: Was unter Jugendlichen manchmal als vermeintlicher Spaß beginnt, kann für Betroffene schwerwiegende Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Im Rahmen der Präventionswoche „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ sensibilisierten Polizei, Staatsanwaltschaft und WEISSER RING gemeinsam Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Willi-Ulfig-Mittelschule in Regensburg für die Gefahren digitaler Gewalt.

Nach einer Einführung durch die Polizei übernahmen die Jugendlichen in einem nachgestellten Gerichtsverfahren selbst die Rollen von Richtern, Staatsanwälten, Verteidigern, Angeklagten und Zeugen. Anhand eines praxisnahen Falls erlebten sie, welche rechtlichen und persönlichen Konsequenzen aus vermeintlich harmlosen Handlungen entstehen können.

Den Abschluss gestaltete der WEISSE RING. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin griff die Eindrücke der Jugendlichen aus dem Prozessspiel auf und lenkte den Blick auf die Perspektive der Opfer. Dabei wurde deutlich, welche Belastungen ein Strafverfahren für Betroffene mit sich bringen kann und wie wichtig Unterstützung und Begleitung sind.

Die gemeinsame Aktion zeigte, wie wichtig frühzeitige Aufklärung ist – nicht nur über strafrechtliche Konsequenzen, sondern auch über die Verantwortung gegenüber anderen und die Auswirkungen auf die Betroffenen.

 

TVA berichtet: Präventionsaktion gegen Mobbing in Regensburg

 

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